Krkonoše
    
 
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MTB-Tour
Ergis ID-Nr.: 563

Žacléø - Bernartice - Lampertice - Žacléø (MTB)

Bild vergrössern: Žacléø - Bernartice - Lampertice - Žacléø (MTB) * Riesengebirge (Krkonose)

Žacléø Ringplatz Rychorske namesti - Žacléø Ringplatz Rychorske namesti

Detailkarte

Von Žacléø über Královecký Špièák nach der sechseckigen Kapelle siehe Radstrecke "Große Runde um den Berg Kralovecky Spicak(MTB)". Von der sechseckigen Kapelle nach rechts nach Bernartice.

Die erste schriftliche Erwähnung dieser Ortschaft stammt aus dem Jahre 1297. Zu ihrem Namen kam sie angeblich nach ihrem Begründer Bernhardt von Bernsdort. Verschiedene Anzeichen in den Ortsbezeichnungen und der Bär im Wappen der Gemeinde scheinen eher darauf hinzuweisen, dass der
deutsche Name Bernsdoft von Meister Petz abgeleitet ist. Die hiesigen Einwohner waren Bauern, Bergleute, Gewerbetreibende und Arbeiter in der Fabrik Rybena und in der 1864 gegründeten Textilfabrik, die später in Juta Bernartice umbenannt wurde und die auch nach der Wende weiterhin gute Geschäfte mit der Herstellung von jutebeutel und - säcken macht.

Die Ortsdominante ist die Barockkirche Jungfrau Mariä Himmelfahrt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Auf dem Kirchgelände sind einige Denkwürdigkeiten zu sehen: die Pietät genannte Statue aus dem Jahre 1736 von Meister Jiri F. Pacak, die Statue des Heiligen Florian, des Patrons
aller Feuerwehrleute von einem unbekannten Autor oder die Sühnekreuze, eines am Zufahrtsweg und das zweite an der Nordmauer bei der Kirche. Beachtenswert ist auch die interessante Inschrift am kunstvoll gestalteten Grabmahl über der Leichenhalle, in dem vier jüdische Mädchen
aus dem ehemaligen Konzentrationslager in Bernartice begraben liegen. Im Ort und seiner Umgebung gibt es noch weitere sakrale und weitliche Denkmale. Ein beachtliches technisches Denkmal ist die 24 Meter höhe, in den Jahren 1867 - 1869 beim Bau der Bahnstrecke von Trutnov nach
Kralovec errichtete Eisenbahnbrücke. Zum Verwaltungsgebiet von Bernartice gehören heute auch die Siedlungen Krenov, Vrchova, Beckov und Rybnicky.

Hinter der Eisenbahnbrücke muss man rechts gehen nach Lampertice. Eine erste schriftliche Erwähnung von Lampertice (Lampersdorf) geht laut dem Chronisten A. Herrman auf das Jahr 1521 zurück. Der Sage nach leitet
sich die Ortsbezeichnung von drei Wörtern ab - Lamm, Berg und Dorf. Diese symbole sind auch im ursprünglichen Ortwappen von Lampertice enthalten. Seine neuere bildnerische Darstellung symbolisiert das Wappen
an der ehemaligen Schule, vor dem Sühnkreuz mit gezogenem Schwert. Das Steinkohlenrevier von Zacler befand sich in Wirklichkeit zum größten Teil auf dem Kataster von Lampertice und es war Haupteinkommensquelle der hiesigen Einwohner. Heute zählt die Ortschaft über 400 Einwohner.
Einen sehr guten Ruf genießt das hiesige Seniorenheim - eine Einrichtung, die von Klienten aus Nah und Fern aufgesucht wird. An der Kreuzung "Lampertice - Lesni potok" geleitet sie der Radwanderweg "Lamperticka" über die Wiesen in Richtung Zacler.

Länge22 kmSchwierigkeit4
Maximal Höhe880 mTechnik4
Minimal Höhe540 mLandschaft5